Nach Meran, wenn die Alpenrosen blühen


Bevor wir der einmaligen Alpenrosenblüte in Meran ein Loblied singen, noch die Bemerkung,  dass es in Meran hinsichtlich der Blumen und Blüten übers ganze  Jahr den sprichwörtlich, bunten Reigen zu bestaunen gibt.
Geschickt schmiegt sich Meran,  die zweitgrößte Stadt Südtirols, in das klimatisch begünstigte Meraner Becken. Im Tal der Etsch gelegen, von der Texelgruppe vor Nordwinden geschützt, erfreuen sich Stadt und Umland einer artenreichen Flora, die mit ihren Feigen, Palmen und Zypressen nicht selten an weit südlicher gelegene Gefilde denken lässt. Von der Pflanzen- und Blütenpracht in den botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff wollen wir hier nur so sagen, dass es sträflich wäre, würde man als Meran Urlauber, diese nicht besuchen.

In diesen Tagen erwarten wir die ersten sommerlichen Temperaturen um die 30°C. Da zieht es uns hinauf in die beschauliche Welt der Meraner Berge und eben dort, setzt in diesen Tagen die Alpenrosenblüte ein.  Ganze Teppiche dieses immer grünen Strauches mit buschigem Wuchs sind anzutreffen und das auf Höhen von 500 bis 2.800 m. Die Alpenrose gehört zur Gattung der Rhododendren und zur Familie der Heidekrautgewächse.  Es ist ihr gleich, wenn es da oben karg und trocken ist, Hauptsache der Boden ist sauer und nicht kalkhaltig. Die purpurroten, glockenförmigen Blüten hängen zahlreich auf den bis zu einem Meter hoch werdenden Pflanzen.   Es ist ein wahres Naturschauspiel, wenn sich die Berghänge in leuchtendes  Rot/Pink tauchen – da hält man gerne inne und lässt sich die Sinne streicheln.

Wir vom Hotel Sonnenhof lassen uns von dieser einmaligen Natur gerne einladen und unternehmen in unseren speziellen Wochen zur Alpenrosenblüte, in der Zeit vom 8. Juni bis 29. Juni, zweimal wöchentlich eine gemeinsame Wanderung zu den schönsten Alpenrosenhängen. Zudem werden wir in diesen Wochen eine gemeinsame Weinprobe mit Gastgeber und Sommelier Christof genießen. Apropos Genuss: Sonntags Galadiner, dienstags Sektfrühstück, nachmittags hausgemachter Kuchen, Wöchentlich abwechselnd: verschiedene Buffets, Küchenparty oder Fingerfood und bei schönem Wetter: Frühstück und Abendessen im Garten. Ach ja, eine kostenlose Wanderkarte gibt es auch noch.
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Urlaub Meran mit Kräutergenuss


Zwischen die legendären  Palmen von Meran und dem ewigen Schnee auf den umliegenden 3000ern mischen sich nicht nur beschauliche  Waalwege, majestätische Burgen und Schlösser.  Zu den hochalpinen Übergängen, einem dichten Netz an  Almen und stillen Bergseen, entlang der  Texelgruppe, der alpinen Schatzkammer Merans, gesellen sich auch und gerne kulinarische Genüsse.
Südtiroler Kontraste eben, wie sie von Gästen geliebt und von Einheimischen gefühlvoll gepflegt werden.  So haben es sich die Gastgeber im Hotel Sonnenhof in Kuens bei Meran,  zur Aufgabe gemacht, soviel wie nur möglich an Südtiroler Bodenständigkeit in die Küche einfließen zu lassen.  Produkte sollten nach Möglichkeit nur die kürzesten Wege beschreiten müssen, um an ihrem Bestimmungsort zu gelangen.  Gastgeberin Wilma (im Bild), wandelt sich gerne zur Kräuterhexe:  In ihrem direkt unter dem Hotel angelegtem Kräutergarten wachsen über sechzig verschiedene Kräuter, welche die vital und leicht ausgerichtete Hotelküche verfeinern.

In der Küche werden ausschließlich die Kräuter aus dem eigenen Anbau verwendet:  Salbei, Rosmarin, Basilikum, Origano oder Majoran sind die Geschmacksverstärker im Hotel Sonnenhof. Und es wird auch Tee angebaut;  beispielsweise „Sonnenhofs Wohlfühl-Tee“, der bevorzugt zum Frühstück getrunken wird. Es ist dies eine Teemischung aus Griechischem Bergtee, weißer Melisse, Kornblume und Ringelblume.

Der Bogen um die Kräuter wird weit gespannt, und reicht bis zum hauseigenem Kräuterbrot, oder den Rosmaringrissinis. Sogar die gefällige Dekoration verbreitet den lieblichen Geruch besonderer Kräuter. Die Früchte der Natur prägen die Philosophie des Hauses; es ist deshalb auch kein Zufall, wenn man dieser besonderen Passion auch eine spezielle Zeit widmet, in welcher man sich dem Thema Kräuter in besonderer Weise annimmt.

In der Zeit vom 25. Mai bis 8. Juni lädt das Hotel Sonnenhof zu den Kräuterwochen. In dieser zeit führt Wilma durch ihren Kräutergarten und verrät,  für was alles ein Kraut gewachsen ist. Es wird eine gemeinsame Wanderung geben und natürlich wird die Küche,   herzhafte Menüs mit den zu passenden Kräutern servieren. Zudem  sonntags Galadiner, dienstags Sektfrühstück, nachmittags hausgemachter Kuchen, Wöchentlich abwechselnd: verschiedene Buffets, Küchenparty oder Fingerfood.
Mehr Infos im Hotel Sonnenhof

 

Meraner Frühling zwischen Schneegipfeln und Palmen


Hier im Meraner Talkessel streckt der Frühling,  weit früher  seine Fühler aus, als anderswo –  verhilft den Promenaden der Kurstadt zu neuen Farben und lockt die ersten Wanderer zum Frühlingsspaziergang auf die Waalwege.
Wenn sich in Südtirol mediterraner Charme und alpine Gastlichkeit die Hand reichen, dann ist die Kurstadt Meran im Frühling dafür wohl das beste Beispiel.
Überdacht von Palmwedeln recken Frühblüher ihre Blüten der Sonne entgegen, in den Cafés entlang der Sommerpromenade ist es Zeit für den ersten Cappuccino im Freien.
Das Besondere am Meraner Frühling ist, das er im wahrsten Sinne des Wortes ein Früh-ling ist. Schon im Januar erreicht das Thermometer zumeist Plusgrade.
Die Texelgruppe schirmt die Kurstadt Meran gegen kalte Nord- und Nordwest-Strömungen ab, während aus dem Süden, das Etschtal hinauf, milde Winde herauf ziehen, die für angenehme Temperaturen sorgen.
Glück gehabt Meran, denn diese geschützte Lage verhilft wahrlich zu einem heilklimatischen Kurort, der bereits seit Jahrhunderten ist.

Ein ganz besonderer Tipp für den Frühling ist auch ein Spaziergang auf den Spuren der Kaiserin Sissi über den Sissiweg vom Stadtzentrum Meran zum Schloss Trauttmansdorff, dessen botanische Gärten mit ihren 80 Gartenlandschaften aus aller Welt ab dem 1. April 2014 wieder zu einer Reise durch eine wahres Blütenmeer einladen.

Wir im Hotel Sonnenhof begrüßen den neuen Frühling in Meran am 4. April 2014 mit unseren „Apfelblütenwochen“.  Wir freuen uns damit auf die in diese Zeit fallende Blüte abertausender von Obstbäumen, welche uns im Meraner Land umgeben.

Diesen einmaligen  Zauber der Natur begleiten wir mit:

–              Einer  gemeinsamen  Wanderung durch die blühenden Apfelgärten
–              Einer  geführten Schneeschuh-Wanderung im Hochgebirge
–              Sonntags Galadiner,
–              Dienstags Sektfrühstück, Nachmittags hausgemachter Kuchen,
–              Wöchentlich abwechselnd: verschiedene Buffets, Küchenparty oder Fingerfood

Ab 7 Tagen  Aufenthalt zusätzlich:
– Ein freier Eintritt in den Thermen von Meran
– Eine Teilmassage

Hier anfragen!

Herbstgenuss in Meran


Auf den hochaufragenden Gipfeln der Texelgruppe zeigt sich der erste Schnee, durch die Gassen von Dorf Tirol, Schenna, Algund und Naturns zieht der einzigartige Duft des Törggelens, jene unverkennbare Mischung aus dem Duft knackfrischer Äpfel, der schweren Süße der reifen Trauben und all den Köstlichkeiten der Südtiroler Bauernküche. Und in der Kurstadt Meran selbst reihen sich Zug um Zug die Musikkapellen aneinander um auf der Kurpromenade den Erntedank abzuhalten.
So reizvoll das Meraner Land das ganze Jahr über ist; voller Farbtupfer auf den endlos scheinenden Pisten des Winters, frühlingsfrisch zur Apfelblüte im weiß-rosa Blütenkleid oder mild-mediterran in der sommerlichen Blumenpracht; seine wahre Farb- und Geschmacksfülle entfaltet das Meraner Land, so wie der Wein, erst im Herbst, der Zeit der Ernte, der Einkehr, des Törggelens und der Vorbereitung auf den nahenden Winter.
Von Mitte September bis in die ersten Novembertage hinein feiert die ganze Ferienregion den Meraner Herbst. Vom Wein erleben „VinoCulti“ in Dorf Tirol und das Meraner Traubenfest über die Rieslingtage in Naturns und die Kastanientage in Völlan, Tisens, Prissian und Lana bis hin zum kulturell inspirierten Goldenen Algunder Herbst, „Ars et Vinum“, und dem Schenner Bauernherbst zeigen sich die Ferienorte im Meraner Land von ihrer genussreich-farbenprächtigen Seite. Den Abschluss der vielseitigen Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Meraner Herbst“ bildet das alljährliche Merano WineFestival, bei dem vom 09. bis zum 11. November 2013 etwa 300 italienische und rund 150 weitere europäische und internationale Weinbaubetriebe ihre besten Weine präsentieren. Ein Fest für Weingenießer, ein Fest für Sinne. Biologische Weine und showcooking vereinen Genuss aus dem Glas und vom Teller und auf den zahlreichen Bauernmärkten, bei Festen, Umzügen, Wanderungen und in den Gastbetrieben, die sich für die Meraner Herbst Genüsse verantwortlich zeichnen, bleibt keine Genussfrage offen.

Törggelen in Meran


Das Törggelen in Südtirol ist genau eine jener Aktivitäten, die von den Einheimischen selbst mit größter Zuneigung  gepflegt wird.   Die Hochburg des Törggelens, so heißt es, wäre im Eisacktal zu suchen.  Das der Ursprung dieses schönen Südtiroler Brauches zur Erntezeit wohl in dem lang gezogenen Tal zwischen dem Brenner und Bozen liegt, ist unbestritten. Nichtsdestotrotz erwartet Gäste und Einheimische auch im Meraner Land ein buntes Törggele-Programm voller Geschmack und Abenteuer. Denn die fruchtbare Region im oberen Etschtal ist nicht nur für Äpfel wie Gala, Pink Lady und Jonagold ein wahres Paradies. Nein, das Meraner Land ist auch für seine hervorragenden Weinlagen, seine zahlreichen Waalwege, Burgen und Ansitze und natürlich die duftenden „Maroni“, die Esskastanien, bekannt. Nicht umsonst hieß deshalb das Törggelen hier im Burggrafenamt lange Zeit auch „Kastanienpartie“ oder im es im Südtiroler Dialekt zu sagen, „Köstenpartie“,  bevor sich schließlich der inzwischen weit über die Grenzen Südtirols hinaus bekannte Begriff „Törggelen“ durchsetzte.

Bis heute spielen die Kastanien beim Törggelen in unserer Umgebung  eine bedeutende Rolle. Vom Tallner Sunntig über den Keschtnriggl im Gemeindegebiet von Lana bis hin zum musikalisch untermalten Traubenfest entlang der Meraner Kurpromenade – frisch geröstet sind die nahrhaften Baumfrüchte der ideale Begleiter zu einem Glas „Nuien“, gemeint ist damit der  neue Wein , und ein gelungener Abschluss der herzhaften Südtiroler Törggele-Gerichte. Denn was wäre die Einkehr in einen Buschenschank ohne Tirtelen mit Kraut, ohne Surfleisch und Rippelen. Und viel mehr: Was wären die Kastanienpartie, die Weinverkostung und der Besuch auf dem Weinbauernhof ohne eine zünftige Wanderung.

So ist das Törggelen im Meraner Land weit mehr als man glauben möchte, weit mehr als ein gemütliches Beisammensein und eine Gelegenheit Südtiroler Spezialitäten zu verkosten, es ist ein liebgewordenes Stück Südtiroler Kultur inmitten einer von Menschenhand liebevoll gehegten Natur- und Kulturlandschaft, die ihresgleichen sucht.

Im Hotel Sonnenhof laufen die diesjährigen „Törggelewochen“ vom 13.10. bis 3.11.2013.
Dabei werden wir Törggelewanderungen zu einem urigen Keller oder Buschenschank unternehmen. Die Kultur des Südtiroler Weines werden wir bei Weinproben genießen.
Wer bei diesen besonderen Wochen des Meraner Herbstes dabei sein möchte, der kann hier anfragen!

Meran: Alpenrosenblüte


Ja wo sind sie denn die Alpenrosen? Auf der Südseite der Alpen, in der Meraner Bergwelt,  schenkt die Natur übers Jahr beschauliche Schönheit. Nicht die unglückliche Liebe des Zwergen Königs Laurin, dem wir Südtiroler ja bekanntlich das rosenrote Alpenglühen in den Dolomiten zu verdanken haben, zieht uns in seinen Bann: Vom Juni bis in den August hinein sind es die blühenden Alpenrosen, die uns auf unseren Wanderungen mit ihrem herzerfrischenden Charme begrüßen.

Christof Schrott, der Gastgeber im Hotel Sonnenhof in Kuens bei Meran lässt sich von dieser einmaligen Pracht gerne begeistern und führt seine Gäste im Juni dorthin, wo die zur Familie der Heidekrautgewächse gehörende Alpenrose blühende Teppiche auslegt.

Besonders gerne wächst die Alpenrose auf kalkhaltigen Böden und auf den Weiden der Almen. Aber auch weiter oben, von 1.200 bis 2.300 m, begnügt sich diese wunderbare Blume, die bis zu einem Meter hoch wird,  mit reinem Felsgeröll. Bis zu 10 Einzelblüten entstehen aus den Dolden der rosa Blütenglocken.

Wie so oft bei außerordentlichen Dingen, rankt sich auch um die Alpenrose ein Aberglaube. Die Alpenrose wurde demnach auch „Donnerblume“ genannt, weil sie angeblich Blitze und Donner anziehen würde. Bei aufziehenden Gewittern sollte man sich deshalb nicht in der Nähe von Alpenrosen aufhalten und diese auch nicht in der Almhütte oder in anderen Räumlichkeiten haben.

Immer dem Aberglauben nach, sollte man das Holz der Alpenrose niemals fürs anfeuern des Herdes verwenden, weil ansonsten alle Speisen anbrennen würden.

Die weiße Alpenrose, die selten anzutreffen ist, zeigt alten Überlieferungen zufolge sogar Goldadern an.

Im Hotel Sonnenhof dreht sich in der Zeit vom 9. bis 30. Juni alles um die Alpenrose. Gastgeber Christof bricht zweimal wöchentlich zu gemeinsamen Wanderungen auf die Alpenrosenhänge in der nahen Umgebung des Hotels auf. Kulinarisch stehen wechselnde Buffets, sonntags Sektfrühstück und abends ein Galadinner auf dem Programm. Zudem möchte Gastgeber Christof auch sein Faible für den Südtiroler Wein zum Besten geben und als begnadeter Sommelier zu Weinproben einladen. Das Frühstück und das Abendessen aus der feinen Gourmetküche werden auf der Sonnenterrasse mit Blick auf Meran serviert und eine Wanderkarte gibt es kostenlos.

 

 

Südtirols Tourismusgeschichte


Wenige km vom Hotel Sonnenhof entfernt, in der traumhaften Umgebung der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, wo einst die Kaiserin Sissi residierte, verbirgt sich ganz Südtirol in einem einzigen Museum. Im Touriseum, dem Südtiroler Tourismusmuseum, das im Schloss Trauttmansdorff untergebracht ist, präsentiert sich dem interessierten Besucher nämlich ein wichtiger Teil der Südtiroler Kulturgeschichte. Gut 200 Jahre ist es her, dass die Berge ihren Schrecken verloren und die ersten Gäste in Südtirol nicht mehr nur Halt machten auf der Reise in den Süden, sondern im Land blieben und so ein neues Kapitel in der Entwicklung des Alpenlandes aufschlugen. Und auch wenn der echte Aufschwung des Fremdenverkehrs in Südtirol noch bis ins Jahr 1890 auf sich warten ließ, so wird doch in den Jahrzehnten zuvor der Grundstein für diese Entwicklung gelegt. Wie alles begann, welche Rolle die Naturphilosophen und die Kaiserin Sissi beim Aufschwung des Fremdenverkehrs spielten, wo die Kehrseite der Medaille liegt, warum in den 60er Jahren Stau auf der Brennerautobahn gern gesehen war und weshalb sich der Fremdenverkehr mit einem System aus ineinandergreifenden Zahnrädern vergleichen lässt, wird im Touriseum in erster Linie anhand von Bildern, Objekten und Videopräsentationen dargestellt. Von trockener Tourismusgeschichte ist das Museum weit entfernt. Das Museum im Schloss Trauttmansdorff weist weit über die Grenzen der eigenen Räumlichkeiten hinaus, schlägt einen Bogen zwischen dem im Norden gelegenen Innsbruck und dem im Süden gelegenen Verona und bezieht vom Reschenpass bis nach Toblach, vom Brenner bis nach Salurn alle Täler Südtirols mit ein. Ein Besuch des Touriseums ist somit Reise durch die Geschichte und die Neuzeit zugleich, ist Museumsbesuch und Eintauchen in die Realität, die Vielfalt Südtirols ebenso, wie ein buntes und lehrreiches Erlebnis für Groß und Klein. Ein besonderes Südtirol-Erlebnis, nicht nur, wenn die Sonne einmal nicht lacht. Der Saisonstart 2013 ist ganz der Neuzeit gewidmet. „Urlaub 2.0“ lautet der Titel der aktuellen Sonderausstellung, die sich mit dem Wandel im Tourismus beschäftigt und die vergangenen 10 Jahre 2003 bis 2013 in den Mittelpunkt stellt.

 

Kuenser Waalweg


Die kleine Gemeinde Kuens ist in einer glücklichen Lage: Am Eingang des Passeiertales, am Rande der Kurstadt Meran und im Naturpark Texelgruppe gelegen, ist Kuens reich an vielseitigen und aussichtsreichen Wandertouren. Ein Umstand, über den wir hier im Hotel Sonnenhof sehr froh sind, denn so können wir Ihnen, unseren Gästen nicht nur ein sonniges, sondern vor allem auch ein wunderbar wanderbares Urlaubsparadies bieten.
Umgeben von so vielen Wandermöglichkeiten bleibt es natürlich nicht aus, dass wir selbst gern wandern, ja mit Gastgeber Christof sogar einen Wanderführer im Haus haben, und Sie, wenn Sie das möchten, auch jederzeit bei Ihren Wanderungen begleiten. Für den Einstieg in den Wanderurlaub in Kuens eignet sich eine recht bekannte Kuenser Wanderung ganz besonders gut: die Rundwanderung auf dem Kuenser Waalweg. Die knapp 7,5 Kilometer lange Waalwegwanderung bietet reizvolle Ausblicke in das Passeiertal. Vom Parkplatz am Gasthof Ungericht aus erreichen wir in knapp 25 Minuten zu Fuß über den Mutschlechnerhof den Einstieg in den eigentlichen, den Oberen Waalweg. Rund 1,5 Stunden wandern wir anschließend den beinahe ebenen Waalweg entlang, bevor wir zur Waaleinfassung am Finelebach kommen. Von hier steigen wir noch 50 Höhenmeter hinauf und überqueren nach dem Gasthaus Longfall die Brücke, um auf den Spronser Talweg zu gelangen. Nach etwa 15 Minuten talauswärts biegen wir, wiederum über eine Brücke, auf den Riffianer Waalweg ein, auf dem wir dann wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt am Gasthof Ungericht wandern. Leicht, abwechslungsreich und nicht zu lang – so kann die Wandersaison in Kuens beginnen.

 

Wandern Meran


Ob auf den alten Schmugglerpfaden der Texelgruppe, hin zu imposanten Schlössern, unterwegs auf gemütlichen Promenaden, bergwärts in aussichtsreiche Höhen oder entlang der Wasserwege – was die Wandersaison im Meraner Land so einzigartig macht, ist die Vielfalt der Möglichkeiten.
Kuens zum Beispiel, ist nicht nur für seine traditionsreichen Waalwege bekannt, sondern bietet dank seiner Lage am Rande der Kurstadt Meran, am Eingang des Passeiertales auch allerlei Gelegenheiten zu echten Bergerlebnissen. Jetzt im Frühling allerdings sind die Waalwege die ersten Pfade, die zum Wandern und zum Spazieren gehen einladen. Der Kuenser Waalweg, zum Beispiel, ein Rundwanderweg mit ca. 2,5 Stunden Gehzeit, ist vor allem auch für Familien mit Kindern ein ganz besonderes Erlebnis.
Noch unter Schnee und Eis verborgen, bald aber, wenn erst der Frühsommer ins Land zieht, ein lohnendes Wanderziel für Bergbegeisterte: das Spronsertal mit seinen insgesamt 10 Bergseen. Wie Perlen an einer Kette reihen sich hier weit oberhalb von Meran die kristallklaren Seen aneinander. Der höchstgelegene von ihnen, der Schwarzsee, hat in luftigen 2.581 Metern Meereshöhe seinen Platz gefunden. Damit Sie all die Möglichkeiten ausschöpfen können, die Ihnen das Meraner Land hinsichtlich eines Wanderurlaubs bietet, gibt es hier bei uns im Sonnenhof in Kuens ein erholsames Rund-um-Verwöhnprogramm. Vom Sonntags-Sektfrühstück über die Kräuterführung im hauseigenen Kräutergarten bis hin zur Gartenterrasse, der Sauna und dem Hallenbad ist für entspannendes Ambiente gesorgt. Und wenn Sie mögen, dann können Sie sogar Ihr Zimmer passend zum Wanderziel wählen. Denn wer erwacht nach einem Tag an den Spronser Seen nicht gern gut erholt im Loggiazimmer Spronsersee, um sich voll Tatendrang ans nächste Ziel zu machen?
(Fotonachweis. www.hotelwaldhof.com)

 

Frühling in Meran: Ein Geschenk für die Sinne


Meran erfreut schon im Frühling mit seiner Blumenpracht. Im Hintergrund die noch verschneiten Gipfel der Texelgruppe.

Südtirol und seine wunderschönen Städte. Meran ist die zweitgrößte Stadt in Südtirol. Und hier beginnt der Frühling schon um einiges früher als anderswo. Das Flair von Meran im Frühling ist ein besonders. Die Texelgruppe legt sich schützend gegen die Nordwinde um Meran – das wusste offensichtlich auch Franz Kafka, den es zusammen mit anderen sensiblen Naturen aus dem Künstler- und Intellektuellen-Milieu, bereits in den 20iger Jahren im Frühling nach Meran zog. Er schrieb seiner Milena Unmissverständliches über Meran im Frühling: „Merkwürdig ist die Vegetation hier, bei einem Wetter, bei dem in Prag fast die Pfützen gefrieren, öffnen sich vor meinem Balkon langsam die Blüten…“
Meran und sein Umland erfreuen in der Tat mit einer artenreichen Flora, die mit ihren Feigen, Palmen und Zypressen nicht selten an weit südlicher gelegene Gefilde denken lässt.
Meran war einmal die  Hauptstadt der Grafschaft Tirol –  hat sich den Charme aus Kaiserin Sissis Zeiten bewahrt und zeigt sich zugleich traditionsreich und modern. Vom altehrwürdigen Kurhaus über den Stadtteil Zenoberg und das Schloss Trauttmansdorff mit seinen botanischen Gärten bis hin zum Villenviertel Obermais erstrahlen die Erinnerungen an die weit zurückreichende Geschichte Merans und an die k.u.k Monarchie in sympathischem Glanz. In den Thermen und dem Thermenpark genießt der Besucher Wohlfühlbehandlungen auf dem neuesten Stand und unter den historischen Lauben lässt sich in gutsortierten Geschäften so manch geschätzte Südtiroler Spezialität erwerben. Vom Frauenmuseum über die wechselnden Ausstellung des zeitgenössischen Museums kunst meran bis hin zum Touriseum im Schloss Trauttmansdorff und großen Veranstaltungen wie der Asfaltart, dem internationalen Straßenkünstlerfestival, hat sich in Meran ein abwechslungsreiches Kultur- und Freizeitprogramm etabliert.
Mit der Schwemmalm, Meran 2000, dem Schnalstaler Gletscher, dem Skigebiet Pfelders und der Ortler Skiarena sind gleich 5 Skigebiete von Meran aus leicht erreichbar.
Zudem ist die Stadt Meran Knotenpunkt faszinierender Seitentäler. So beginnt zum Beispiel das Passeiertal, das Heimattal des Südtiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, direkt am Stadtrand von Meran. Das urige Schnalstal mündet westlich der Stadt ins Tal der Etsch und wenige Kilometer von Meran entfernt erreicht man von Lana aus das Ultental mit seinem Hasenöhrl, einem 3.257 m hohen Gipfel in der Ortlergruppe. Von den Muthöfen am Meraner Höhenweg über die Greifvogelflugschau im nahen Schloss Tirol bis zu den ruhigen Spazierwegen entlang der Passer ist es eben gerade die Vielseitigkeit, die Meran zu etwas Besonderem macht.

Infos zu Hotel in Meran